{"id":5698,"date":"2018-10-18T15:47:16","date_gmt":"2018-10-18T13:47:16","guid":{"rendered":"https:\/\/lena-siep.de\/?p=5698"},"modified":"2019-10-18T16:03:28","modified_gmt":"2019-10-18T14:03:28","slug":"3d-mobilitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lena-siep.de\/en\/3d-mobilitaet\/","title":{"rendered":"3D-Mobilit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>&#8220;Es gibt dieses ber\u00fchmte Foto aus New York, aufgenommen im Jahr 1900. Unz\u00e4hlige Pferdekutschen und ein einzelnes Auto bewegen sich darauf im Schritttempo \u00fcber die Fifth Avenue. 1913 wurde die Stra\u00dfe noch einmal fotografiert. Und diesmal wimmelt es dort von Autos \u2013 nur eine einzige Pferdekutsche ist noch zu sehen.<\/p>\n<p>Daniel Wiegand f\u00fchrt die Bilder gerne an, wenn er \u00fcber den Wandel spricht, der uns be- vorsteht. Schenkt man seiner Vision Glauben, dann befinden wir uns gerade an der Schwelle zu einer neuen Mobilit\u00e4tsrevolution: dem Abhe- ben des Menschen in die Dritte Dimension. Der 32j\u00e4hrige Raumfahrt-Ingenieur und passionier- te Segelflieger ist \u00fcberzeugt, dass wir schon in zwanzig Jahren mehr als 30 Prozent unserer t\u00e4glichen Kurzstrecken in der Luft zur\u00fccklegen werden. Etwa so wie im Film \u201eDas f\u00fcnfte Element\u201c von Regisseur Luc Besson.<\/p>\n<p>Was wie Science Fiction klingt, war die Basis f\u00fcr eine Gesch\u00e4ftsidee von Wiegand und drei seiner Kommilitonen von der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen. Sie machten mit ihrer Hilfe in nur drei Jahren \u00fcber 100 Millionen Dollar Wagniskapital locker und besch\u00e4ftigen im oberbayerischen We\u00dfling heute \u00fcber 200 Mitarbeiter. 2028 sollen sogar 10000 Menschen f\u00fcr ihr Start-up t\u00e4tig sein \u2013 das Lilium hei\u00dft, abgeleitet vom Namen des Flugpioniers Otto Lilienthal.<\/p>\n<p>Das Projekt ist eines von weltweit etwa 60 Vorhaben, die gerade an der Entwicklung von EVTOLs (Electrical Vertical Take-Off and Lan- ding) arbeiten: elektrisch angetriebenen, autonom fliegenden kleinen Senkrechtstartern f\u00fcr den Personentransport. Volocopter aus Bruchsal entwickelt ein solches Flugtaxi, chinesische Techfirmen wie Ehang, aber auch die VW-Tochter Italdesign zusammen mit Airbus. Sie alle tr\u00e4umen von einer Welt ohne Verkehrsstaus, frei von L\u00e4rm und Schadstoffen. Die techni- schen Konzepte reichen von drohnen\u00e4hnlichen Multicoptern bis hin zu Modellen mit Schwenkrotoren und Tragfl\u00fcgelfl\u00e4chen.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>So wie der Lilium-Jet aus Bayern. Eine Zulassung hat freilich bis heute noch kein einziges der Konzepte. Trotzdem sieht das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart die 3-D-Mobilit\u00e4t bereits auf dem H\u00f6hepunkt des Hype Cycles der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung. Und Porsche Consulting prognostiziert in einer Studie, dass im Jahr 2035 mit Passagierdrohnen Gesch\u00e4fte mit einem Umsatzvolumen von rund 32 Milliarden Dollar gemacht werden. Es geht also um viel, viel Geld.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"column\">\n<p>Entsprechend angespannt ist die Stimmung auf dem Flugplatz Oberpfaffenhofen. Anfang 2017 bewies Wiegands Team hier mit dem ersten unbemannten Flug eines Zweisitzers, dass ihre Technik funktioniert. Nun steht Lilium unmittelbar vor der Bekanntgabe des n\u00e4chsten gro\u00dfen Mei- lensteins \u2013 der Demonstration eines f\u00fcnfsitzigen Prototyps. Die Versprechen sind ambitioniert: Der Flieger soll mit einem Spitzentempo von 300 km\/h im Stadtverkehr f\u00fcnfmal schneller wie ein Auto sein \u2013 bei \u00e4hnlichem Energieverbrauch. Ein Passagier w\u00fcrde so in acht Minuten vom M\u00fcnchner Flughafen in die Innenstadt gelangen. Oder noch weiter: Die Reich- weite soll 300 Kilometer betragen. Weitere Details sind noch geheim. Aber schon in zwei Jahren soll ein On-demand-Flugservice starten und innerhalb eines Jahrzehnts den Verkehr in Megacitys wie Los Angeles oder Singapur revolutionieren. Ja, Wiegand hat sich viel vorgenommen.&#8221;<\/p>\n<p>Auszug aus einem Beitrag f\u00fcr das Handelsmagazin Edison 04\/2018.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/edison.handelsblatt.com\/ertraeumen\/flugtaxis-der-verkehr-will-abheben\/23588866.html\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Es gibt dieses ber\u00fchmte Foto aus New York, aufgenommen im Jahr 1900. Unz\u00e4hlige Pferdekutschen und ein einzelnes Auto bewegen sich darauf im Schritttempo \u00fcber die Fifth Avenue. 1913 wurde die Stra\u00dfe noch einmal fotografiert. Und diesmal wimmelt es dort von Autos \u2013 nur eine einzige Pferdekutsche ist noch zu sehen. Daniel Wiegand f\u00fchrt die Bilder gerne an, wenn er \u00fcber den Wandel spricht, der uns be- vorsteht. 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