{"id":2128,"date":"2018-05-03T21:17:17","date_gmt":"2018-05-03T19:17:17","guid":{"rendered":"http:\/\/irontemplates.stagemid.com\/wp-demos\/driver-drop\/?p=1897"},"modified":"2019-10-22T19:41:56","modified_gmt":"2019-10-22T17:41:56","slug":"regis-mathieu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lena-siep.de\/en\/regis-mathieu\/","title":{"rendered":"Regis Mathieu"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row iron_row_type=&#8221;in_container&#8221; iron_remove_padding_medium=&#8221;&#8221; iron_remove_padding_small=&#8221;&#8221; iron_overlay_pattern=&#8221;&#8221; iron_parallax=&#8221;&#8221; iron_bg_video=&#8221;&#8221;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<div class=\"col-s-12 col-m-12 col-l-10 col-l-1-offset\"><\/div>\n<div class=\"col-s-12 col-m-8 col-m-2-offset col-l-6 col-l-3-offset\">\n<p>&#8220;Es gibt wohl keinen passenderen Ort f\u00fcr Lichtkunstwerke als ein glutrotes Landhaus auf einem sonnenbeschienenen H\u00fcgel mitten im Luberon, jener Gegend, die die Franzosen \u201ele pays des lumi\u00e8res du paradis\u201c nennen, das Land des paradiesischen Lichts. In einer ehemaligen Ockerfabrik am Rand des provenzalischen St\u00e4dtchens Gargas betreibt R\u00e9gis Mathieu eine Manufaktur von Weltruhm: Er restauriert, reproduziert und designt Kronleuchter. Seine Arbeiten schm\u00fccken die Opera Philadelphia, das Opernhaus von Paris, das Schloss von Versailles und den Laxmi Vilas Palast. In Mathieus Licht gl\u00e4nzt die gro\u00dfe Welt. Und eine sch\u00f6ne Porsche-Sammlung. In den orangefarbenen R\u00e4umen seines Museums in Gargas strahlen Rarit\u00e4ten aus Zuffenhausen mit Kristallen von Ludwig XIV. und Madame de Pompadour um die Wette. Unter den Fahrzeugen befinden sich seltene Modelle, etwa ein Porsche 904 Carrera GTS von 1964, ein 356 Speedster, ein 911 Carrera RS 2.7 und ein 718 RSK. Mathieus Porsche-Leidenschaft begann fr\u00fch: Bereits mit 17 Jahren kaufte er einen VW \u201eK\u00e4fer\u201c, restaurierte ihn und erstand bald darauf seinen ersten 356 C. Der passionierte Sammler konzentriert sich ausschlie\u00dflich auf Sportwagen, die unter Ferdinand, Ferry oder F. A. Porsche entworfen wurden.<\/p>\n<p>Einen Kronleuchter verbindet man gemeinhin mit Schl\u00f6ssern, Kathedralen und herrschaftlichen Altbauten, weniger mit modernen H\u00e4usern. Mathieu sieht das anders: \u201eEin Kronleuchter war schon damals ein herausragendes Kunstobjekt, das Auskunft \u00fcber die Verh\u00e4ltnisse seines Besitzers gab.\u201c Auch Mathieu, 46 Jahre alt, entwirft Lichtobjekte, die weit mehr sind als Beleuchtung. Von der Decke des Schauraums h\u00e4ngt ein gigantischer Kubus, der an f\u00fcnf Seiten aus ger\u00e4uchertem Bergkristall besteht und an der sechsten aus violett schimmernden Amethysten. Nur acht Exemplare wurden von diesem Werk produziert, denn Exklusivit\u00e4t ist nicht nur f\u00fcr Porsche-Sammler ein wichtiges Kriterium, sondern auch f\u00fcr Mathieus illustre Auftraggeber. Vor wenigen Tagen, erz\u00e4hlt er, habe er mit einem indischen Maharadscha beim Lunch einige Designs f\u00fcr ein neues Lichtobjekt besprochen \u2013 ganz so, wie es einst der franz\u00f6sische K\u00f6nig Ludwig XIV. mit den Lichtk\u00fcnstlern seiner Zeit getan haben d\u00fcrfte. Dabei z\u00e4hlt auch der \u201eSonnenk\u00f6nig\u201c gewisserma\u00dfen zu Mathieus Kunden, denn im Schloss Versailles h\u00e4ngen viele originalgetreue Nachbauten und restaurierte Leuchter aus Gargas.<\/p>\n<p>Hinter dem Erfolg steckt harte Arbeit. Mathieus Vater macht sich nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Produktion zeitgen\u00f6ssischer Leuchter einen Namen, doch nach seinem fr\u00fchen Tod \u2013 R\u00e9gis ist erst elf Jahre alt \u2013 wird das Unternehmen aufgel\u00f6st. Mit 20 entscheidet sich der Wirtschaftsstudent dazu, die Mathieu Lustrerie erneut zum Leben zu erwecken. Neben seinem Studium arbeitet er unabl\u00e4ssig am Relaunch, \u00fcbt sich an eigenen Entw\u00fcrfen, wird zum Autodidakt. Und er beginnt, die Orte zu besuchen, an denen potenzielle Kunden residieren, zum Beispiel in Russland, dem Nahen Osten, den USA und nat\u00fcrlich in Frankreich. Jeden Cent, den er verdient, steckt er in sein Unternehmen. Bis auf eine Ausnahme: Bereits mit 19 Jahren kauft Mathieu seinen 356 Speedster. \u201eDieses Auto war wichtig f\u00fcr mich. In der Zeit, in der ich die Firma aufbaute, bin ich damit jeden Tag zur Arbeit gefahren. Und obwohl ich sehr hart arbeitete und noch nichts verdiente, f\u00fchlte ich mich reich, denn ich war von morgens bis abends von Dingen umgeben, die mich gl\u00fccklich machten.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/christophorus.porsche.com\/de\/2018\/387\/porsche-garage-regis-mathieu-south-france-manufactory-light-design-christophorus-387-15657.html\">Mehr lesen<\/a><\/p>\n<p>Text erschienen in Christophorus 387 Ausgabe 03\/2018, Delius Klasing Verlag<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row iron_row_type=&#8221;in_container&#8221; iron_remove_padding_medium=&#8221;&#8221; iron_remove_padding_small=&#8221;&#8221; iron_overlay_pattern=&#8221;&#8221; iron_parallax=&#8221;&#8221; iron_bg_video=&#8221;&#8221;][vc_column][vc_column_text] &#8220;Es gibt wohl keinen passenderen Ort f\u00fcr Lichtkunstwerke als ein glutrotes Landhaus auf einem sonnenbeschienenen H\u00fcgel mitten im Luberon, jener Gegend, die die Franzosen \u201ele pays des lumi\u00e8res du paradis\u201c nennen, das Land des paradiesischen Lichts. 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